Gastronomiebedarf

25.11.2010 - Wie es aussieht in der Gastronomie zu arbeiten

Nicht nur in Deutschland – weltweit wäre es unvorstellbar, wenn es keine Gastronomiebetriebe gäbe. Vor allem im Bereich des Tourismus ist sie ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Dieser Teilbereich des Gastgewerbes beinhaltet die Verköstigung zahlender Gäste. In der Regel wird unter einem Gastronomiebetrieb ein Restaurant verstanden. Es gibt jedoch noch zahlreiche andere Facetten des Gastronomiebetriebes: Im Flugzeug, in Zügen, in Kantinen, an Schulen und Universitäten – überall dort, wo Menschen mit Speisen und Getränken versorgt werden, spricht man von einem Gastronomiegewerbe.

Wer in der Gastronomie arbeiten will, dem bieten sich einige Optionen. Grundlegend ist die Ausbildung zum Restaurantfachmann bzw. zur Restaurantfachfrau der Anfang.

Für alle, die im Bereich der Gastronomie tätig sind, ist eine grundsätzliche Voraussetzung das Beherrschen des Umgangs mit dem entsprechenden Gastronomiebedarf. Die Speisekarten zum Beispiel sollte ein Kellner perfekt. Sollte ein Gast eine Frage zum Menü haben, muss darauf eine professionelle Antwort erfolgen können. Auch muss der Umgang mit vollen Tabletts gelernt werden. Das einwandfreie Beherrschen dieser Kunst ist nicht einfach! Ein Tablett mit gefüllten Gläsern oder abgeräumten Geschirr muss gekonnt durch die Räumlichkeiten balanciert werden können – ganz unabhängig davon, wie viel Betrieb gerade herrscht.

Auch müssen die Angestellten in der Gastronomie wissen, wie sie mit einer Rechnungsmappe umgehen. Sie müssen ein allgemeines Verständnis für Zahlen haben, über alle Preise Bescheid wissen und einfache Rechnungen ohne Hilfe ausführen können. Die Servicekräfte müssen in der Lage sein, Rechnungen und Bons auszustellen und mit Wechselgeld umgehen zu können.

Eine andere Tätigkeit, die in der Gastronomie wichtig ist, ist die Tischdekoration. Hierfür müssen die Mitarbeiter der Gastronomie geschult sein. Sie machen sich im Vorfeld Gedanken über die nötigen Tischschilder und das Blumengesteck. Sie decken die Tische mit Besteck und Servietten ein und stellen die Gläser auf. Hier ist Kreativität und ein geschultes Auge für Details gefragt. Möchte man also in diesem Beruf erfolgreich sein, so sollte einem eine gewisse Freude am Dekorieren eigen sein.

Wenn man von Gastronomie spricht, so ist damit immer auch eine Dienstleistung verbunden. Der Kunde, bzw. der Gast, ist stets der König. Fachkräfte sollten daher stets bemüht sein, alle Wünsche der Gäste zu erfüllen. Kundenorientierung und Höflichkeit sind unabdingbar in diesem Beruf.

Auch sollte jedem bewusst sein, dass die Arbeitszeiten nicht sehr familienfreundlich sind. Meist muss man bis spät in die Nacht noch arbeiten. Und auch an den Wochenenden und an Feiertagen muss gearbeitet werden.

Dieser Beruf hat neben all der Arbeit auch viel Spannendes im Repertoire: Man lernt interessante Menschen kennen, hat es oft sogar mit internationalem Publikum zu tun und kann meistens von der leckeren Küche profitieren. Denn meist kann jeder, der in einem Gastronomiebetrieb tätig ist, während der Arbeitszeit – sollte es zeitlich machbar sein – ein Gericht genießen.

In Deutschland werden die Betreiber von Gastronomiebetrieben Gastwirte, im gehobenen Sprachgebrauch Gastronomen, genannt. Sie sind z. B. im „Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e. V.“ (DEHOGA) oder in der „Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten“ organisiert.
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Auch Ziele innerhalb der Republik oder im nahe liegenden europäischen Ausland können sehr attraktiv sein.

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